Bündnis für Streuobstwiesen

2019 hat Wolfra zusammen mit dem Kurort Bad Birnbach und dem Landkreis Rottal-Inn das Bündnis für Streuobstwiesen geschlossen. Ziel ist es, beim Schutz der landschaftsprägenden und wertvollen Biotope eng zusammenzuarbeiten.

Hintergrund des Bündnisses sind die vielen Streuobstwiesen im niederbayerischen Rottal, von denen Wolfra Äpfel bezieht. Insgesamt etwa 1.500 Obstbauern liefern den größten Anteil der rund 2.200 Tonnen Äpfel, die Wolfra jedes Jahr zu hochwertigen Fruchtsäften und Most verarbeitet.

Traditionelle Streuobstwiesen sind seit Jahrhunderten nicht nur prägend für viele Landschaften in Bayern. Sie sind auch – anders als etwa Apfel-Plantagen – wertvolle Biotope für viele Pflanzen, Tiere und Insekten. Diese Naturräume möchten die drei Partner nicht nur bewahren, sondern auch erlebbar machen für die Bewohner der Region und die Gäste im ländlichen Bad Birnbach.

Kern der Aktivitäten des neuen Bündnisses ist eine rund 12.500 Quadratmeter große Streuobstwiese mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet mit etwa hundert Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäumen. Die Wiese ist im Zuge der Entwicklung von Bad Birnbach in den letzten Jahrzehnten bewusst als Grünzug frei geblieben von Bebauung. Mit Unterstützung des Pomologen Dr. Sebastian Grünwald, der seit Jahren die Kelterei Wolfra und ihre Obstbauern berät, wird diese Wiese nun ertüchtigt und durch Neupflanzungen ergänzt. Für Gäste in Bad Birnbach werden künftig alle zwei Wochen Führungen auf der Streuobstwiese stattfinden, um auf ihren ökologischen Wert aufmerksam zu machen.

Außerdem betreibt das Bündnis die Seite www.streuobstwiesenwunder.de, auf der es einen Blog gibt mit regelmäßigen Neuigkeiten aus dem Ökosystem der Bad Birnbacher Streuobstwiese. Über die Wiese im Ortsgebiet von Bad Birnbach hinaus arbeiten die drei Kooperationspartner bei einer Reihe von Maßnahmen zusammen, etwa bei gemeinsamen Markt- und Messeauftritten sowie Öffentlichkeits- und Marketing-Aktivitäten.

Mehr erfahren auf der Website des Bündnisses:

Neuigkeiten

Apfelblüte hat begonnen!
Die deutlich angestiegenen Temperaturen bringen in diesen Tagen überall in Oberbayern die Apfelbäume zum Blühen. Auf den Streuobstwiesen haben die Bäume schlagartig den Hebel umgelegt und die Landschaften in ein Blütenmeer aus Weiß und Rosa verwandelt. Lesen Sie, was hinter diesem Wunder der Natur steckt.
Streuobstwiesen sind UNESCO-Kulturerbe
Der Streuobstanbau in Deutschland ist in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Damit würdigt die UNESCO landschaftsprägende Bedeutung der Wiesen, die auch wertvolle Biotope sind.
„Ohne Insektenschutz gibt es keinen Apfelsaft.“
Interview mit dem Geschäftsführer der Natursaftkelterei Wolfra Norbert Sima über Artenschutz, Streuobstwiesen und guten Apfelsaft.

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