Der erste Apfelsaft 2019

Der erste Apfelsaft 2019

01.10.2019 - In Erding hat die Produktion des neuen Apfelsafts begonnen. Bis Anfang November wird Wolfra bis zu 1,5 Millionen Liter Apfelsaft produzieren. Dafür verarbeitet die Natursaftkelterei Obst, das vor allem aus dem niederbayerischen Rottal und der Region um Erding stammt. Der größte Teil davon sind Äpfel von ökologisch besonders wertvollen Streuobstwiesen.

Die von vielen kleinen Obstbauern angelieferten Äpfel müssen spätestens nach zwei Tagen zu Saft gepresst werden. Die Äpfel werden in der Kelterei gewaschen und dann in einem schonenden Verfahren gepresst, bevor der Saft in Flaschen abgefüllt wird. In das Tanklager, das auch für andere Fruchtsäfte genutzt wird, passen rund 2 Millionen Liter, und die Abfüllanlage hat eine Kapazität von bis zu 100.000 Flaschen am Tag.

Die Besonderheit eines Streuobst-Apfelsaftes, wie ihn Wolfra herstellt, resultiert aus der Vielfalt der Äpfel und der darin enthaltenen Aromen. Zu diesem besonderen Rezept trägt die hohe Zahl der Lieferanten bei. Traditionell können bei Wolfra auch Privatleute ihre Äpfel liefern – je größer die Sortenvielfalt, desto besser der Geschmack. Geschäftsführer Florian Hundhammer: „Weil die Früchte von alten Bäumen vieler verschiedener Sorten stammen, schmeckt unser Apfelsaft besonders gut. Es macht einen großen Unterschied, ob das Obst von der Streuobstwiese kommt oder von Plantagen."

Insgesamt rechnet Wolfra für 2019 mit einer geringeren Ernte als nach dem Rekordsommer 2018. Im vergangenen Jahr hatte die Kelterei rund 3.000 Tonnen Äpfel angenommen und kelterte daraus fast 2,3 Millionen Liter bayerischen Apfelsaft.